Gleich beim Einstieg zeigen die Webmaster Tools von Google nun auch die Favicons der Websites an. Das ist nur eine optische Spielerei, aber immerhin. Spannender wird es in den Werkzeugen für Webmaster selbst, die Google anbietet.
Auch da hat sich an einigen Stellen ein wenig getan - neu aufgeteilt und strukturiert oder besser erklärt wurden hier einige Funktionen. Gänzlich neu ist aber der Labs-Bereich, und der bietet auch nützliche Neuheiten.
Abruf wie durch Googlebot
Hier kann man den Google-Bot live arbeiten lassen. Gibt man eine URL seiner Website ein, so wird diese direkt an den Crawler weitergereicht. Der holt die Website in Sekunden und kurz später gibt es das Resultat in den Webmaster Tools. Ob die Website dann auch schneller im Index ist, konnten wir noch nicht testen, aber zumindest ist der Quelltext in Textform so am Bildschirm, wie ihn der Google-Crawler mit HTTP abgeholt hat. Samt aller Header!
Neu sind auch die Malware-Details, die anzeigen, wenn Google auf Viren und 'böse Links' auf der Website gestoßen ist. Was ansonsten nur in der Suchmaschine und als Warnhinweis erschienen ist, kann nun auch in den Webmastertools umfangreich überprüft werden.
Website mit Google beschleunigen
Und dann wäre da noch die 'Website Leistung', die die immer wichtiger werdende Geschwindigkeit einer Website anzeigt. Der Crawler speichert die Performance ab und zeigt hier eine aussagekräftige Statistik samt Benchmark-Vergleich mit anderen Websites an. Die Ankündigung, die Geschwindigkeit von Websites ins Ranking aufzunehmen, ist ja noch nicht lange her - Webmaster sollten sich diese Funktion also etwas genauer ansehen.
Schön dabei: Google Page Speed, die Erweiterung für Firebug im Firefox, wurde da auch gleich integriert und gibt aussagekräftige Tipps zur Optimierung. Dass dabei gleich die Option vorhanden ist, sich das Plug-In zu laden, ist heute schon fast selbstverständlich.
Quelle : http://www.tripple.net/contator/webwizard
Kurz vor der Gadget-Messe CES hat Google schon einmal versucht, allen die Show zu stehlen. Insbesondere Apple dürfte auf das als iPhone-Killer gehypte HTC-Handy gespannt sein.
Auch HTC-Boss Peter Chou ist anwesend, als das neue Google-Handy gezeigt wurde. Die Pressekonferenz ist klein gehalten, die Anwesenden sind aber gespannt auf das, was durch die Gerüchteküche bereits in aller Munde ist. Im Web verfolgen viele Tausend User die Präsentation per Live-Stream auf ustream - das zeigt bereits das Interesse.
Schnelles Smartphone, moderne Technik
Die integrierte Kamera kann 5 Megapixel auflösen. Ein Blitz (LED) ist eingebaut. Für Musik gibt es einen Standard-Klinkenanschluss und Stereo-Bloetooth.
Softwareseitig wird die Anbindung an Facebook hervorgehoben. Einige Applikationen wurden auch vorgestellt und der Hintergrund im Videoformat wirkt in der Präsentation gut. Statt Fotos werden Videos hinter die Oberfläche geschaltet, die sogar interaktiv sind.
Die Interaktivität ist mit 3D-Funktionen direkt verbunden. Beim Scrollen in den Apps beispielsweise wird ein Drehen in den Raum gezeigt, wo die Liste ähnlich dem Star Wars-Vorspann in dritter Dimension erscheint. Bei den Fotos wiederum zeige Google Intelligenz beim Clustern und Filtern von Inhalten, um sie leichter wiederzufinden. Eine Schnittstelle zu Picasa wird auch gezeigt.
Nexus One: Preis und Sprache
Interessant ist auch die Spracheingabe, die jedes Textfeld durch 'besprechen' füllen kann. Statt Texteingabe über Tastaturen ist es so möglich, SMS zu 'schreiben' oder im Internet einzugeben, indem man spricht. Sprache und Mobile-Telefon sollen wieder mehr zusammenwachsen, das 'Voice Keyboard' ergänzt 'Search by Voice' und 'Voice Command'.
Benachrichtigung, wenn sich Website geändert hat
Google News
Der Google Reader ist eigentlich ein Programm zum Lesen von RSS-Feeds und ähnlichen Inhalten. Neue Artikel aus Blogs sind so etwa schnell und übersichtlich gesammelt.
Seit Neuestem kann der Reader aber auch ganz normale Websites beobachten und Änderungen melden. So können selbst bei einer Homepage, die keinen RSS-Feed bietet, Änderungen verfolgt werden.
Solche Dienste waren samt eMail-Benachrichtigung früher schon einmal in Mode und wurden durch modernere Mechanismen wie Feeds und Newsletter weitgehend verdrängt. Google rüstet die Funktion nun in seinem Reader nach und füllt eine Lücke, die es eigentlich gar nicht mehr geben sollte. Aber da war sie noch, das Feature wird bereits begeistert diskutiert.
Autor : uwe Erstellt am : 27.01.2010 um : 08:54:00 Uhr
Google hat mit seinem rund einminütigen Super-Bowl-Fernsehspot für Aufruhr gesorgt. Die Werbung ist der bisher größte Schritt in Richtung Mainstream-Marketing, den der Suchmaschinenriese für sein Kerngeschäft je gewagt hat.
Denn eigentlich setzt Google vorwiegend auf Mundpropaganda oder Online-Aktivitäten, um seine Suche zu bewerben. Im Zuge des Super Bowl, der zugleich das größte Werbeereignis im amerikanischen Fernsehjahr darstellt, hat Google nun seine Aversion gegen das Medium TV gebrochen.
In die Ausstrahlung des Spots wurden kolportierte fünf Mio. Dollar investiert. Google selbst will sich auf Nachfrage von pressetext nicht zu den Sendekosten äußern. CEO Eric Schmidt persönlich propagierte den Google-Spot mit dem Titel 'Parisian Love' über Twitter, um auf das 'Ereignis' hinzuweisen. So viel Geld Google offenbar für die Ausstrahlung auf einem der prominentesten aller Werbe-Sendeplätze ausgegeben hat, so günstig dürfte der Spot in seiner Produktion gewesen sein. Denn vielmehr als einige Klicks durch die Googlesuche sind in Parisian Love nicht zu sehen. Darüber hinaus war der Spot schon seit November im Web abrufbar.
Dass Google sich dazu entschlossen hat, Millionen für einen Super-Bowl-Spot auszugeben, zeigt nach Experteneinschätzung, dass auch der so erfolgreiche Internetgigant den Druck des Wettbewerbs immer mehr zu spüren bekommt und in breiter Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machen will.
Autor : uwe Erstellt am : 09.02.2010 um : 10:03:24 Uhr